KOSMETISCHE PEDIKÜRE UND MEDIZINISCHE FUSSBEHANDLUNG IM VERGLEICH

  1. Unsere Füsse tragen uns durchs Leben. Dabei verteilt sich unser gesamtes Körpergewicht auf den Füssen. Ausserdem befinden sich hier die sogenannte Reflexzonen, deren Stimulation im Rahmen einer Fusssohlenreflex-Massage Auswirkungen auf unsere Organe und den gesamten Organismus hat. Unsere Füsse sind wichtig und bedürfen ausgiebiger Pflege. Hierbei unterscheiden wir zwischen medizinischer Fusspflege und kosmetischer, letztere im Folgenden Pediküre genannt.

PEDIKÜRE – DIE KOSMETISCHE PFLEGE DER FÜSSE

Unter Pediküre verstehen wir die rein ästhetische Behandlung der Füsse. Im Gegensatz zur medizinischen Fussbehandlung liegen bei der kosmetischen keinerlei gesundheitliche Einschränkungen der Füsse vor. Bei der Pediküre geht es ausschliesslich um die Pflege und Verschönerung der Füsse.
Grundsätzlich besteht die Pediküre aus drei Teilen: dem Reinigen der Füsse, dem Kürzen und dem Dekorieren. In einem warmen Fussbad werden die Füsse zunächst gereinigt. Die grobe Hornhautenfernung erfolgt durch einen Bimsstein. Nach dem Zurückschieben der Nagelhaut wird die Nagelplatte geschliffen und poliert sowie die Nägel gekürzt und gefeilt.

Welche Produkte und Instrumente werden bei der Pediküre angewendet?

Bei der Pediküre werden lediglich reinigende Pflegeprodukte kosmetischer Natur verwendet. Diese sind ohne jegliche Wirkstoffe und frei im Handel erhältlich. Auch die verwendeten Instrumente sind frei verkäuflich.

Fachpersonal für Pediküre

Der Begriff Fusspfleger ist nicht geschützt. Das heisst, es gibt keine eigenständige Ausbildung zum Fusspfleger. Dadurch gibt es zahlreiche Anbieter von Weiterbildungen und Lehrgängen mit dem Titel „Fusspfleger im medizinschen Sinne“ oder „Chiropodist“, die jedoch weder staatlich geprüft, noch der Handwerkskammer bekannt sind. Je nach Qualifikation des Fachpersonals schwankt also auch die Qualität des Angebots. Man sollte sich also sicherheitshalber vor der Pediküre gut über die Ausbildung des Fusspflegers erkundigen.

Für Frisörsalons und Kosmetikstudios gibt es bestimmte hygienische Richtlinien, die empfohlen werden. Diese unterliegen jedoch nicht der Kontrollpflicht durch das Gesundheitsamt, was dazu führt, dass die Hygienestandards ausschliesslich bei triftigen Gründen kontrolliert werden. Mangels Kontrollen liegt es im Ermessen des Fusspflegers, ob nach jeder Behandlung die Instrumente inklusive Bimsstein gereinigt und desinfiziert werden.

Was kostet die Pediküre und wann ist sie empfehlenswert?

Die Kosten einer Pediküre belaufen sich je nach Art und Umfang der Behandlung im Rahmen von 15 € und 65 €. Das Reinigen, Schmirgeln und Kürzen gehören dabei zum Basispaket. Die Zusatzleistungen fräsen, schleifen, modellieren, lackieren und Nail-Art werden extra berechnet.

Die Gründe für eine professionelle Pediküre sind rein ästhetischer Natur. Wenn die Füsse sichtbar sind, sollten sie ein gepflegtes Bild abgeben. Schrunden und Hornhaut an den Füssen werden als unästhetisch empfunden. Durch die Pediküre werden die Nägel gereinigt, geschnitten, poliert und lackiert. Ein entspannendes Fussbad mit anschliessender Hornhautenfernung und einer Fusssohlenreflex-Massage wird teilweise angeboten. Die Pediküre ist eine rein ästhetische Behandlung und dient der Erholung und Entspannung. Wer chronische Probleme wie Schweiss-Füsse, brennende Füsse, schmerzende Druckstellen, Nagelpilz, eingewachsene Nägel oder auch entzündete Nagelhaut hat, für den ist die Pediküre nicht geeignet.

MEDIZINISCHE FUSSBEHANDLUNG

Der Begriff „medizinische Fusspflege“ bedeutet, dass eine krankheitskurierende oder gesundheitserhaltende Behandlung oder Untersuchung nach medizinisch relevanten Gesichtspunkten erfolgt. Die eigentliche Bezeichnung der Tätigkeit ist jedoch nicht geschützt, weshalb es bei Kunden oft zu Verwirrung kommt. Theoretisch kann jeder Fusspfleger damit werben, die medizinische Pflege des Fusses anzubieten. Dagegen ist die Berufsbezeichnung des Podologen geschützt und nur mit behördlicher Erlaubnis praktizierbar. Wer seine Füsse also professionell pflegen will geht beim Podologen auf Nummer sicher. Bei den speziell und langjährig ausgebildeten Fachkräften sind die Füsse in sicheren Händen.

Behandlungsspektrum medizinischer Fussbehandlung

Ob eingewachsene Nägel, schmerzende Druckstellen, Hühneraugen, Schweiss-Füsse, Nagelpilz oder brennende Füsse – bei Schmerzen ist die medizinische Behandlung durch einen ausgebildeten Podologen unbedingt empfehlenswert. Gerade bei brennenden Füssen ist das Mosadal Aloe Vera Gel angenehm kühlend. Auch Krankheitsbilder, die sich auf die Gesundheit der Füsse auswirken sind im Behandlungsspektrum der medizinischen Fussbehandlung enthalten: Menschen mit Diabetes, Rheuma und Durchblutungsstörungen nehmen regelmässig diese Art der Pflege in Anspruch. Durch medizinische Massnahmen soll die Krankheit präventiv abgewehrt oder deren Verschlimmerung verhindert oder hinausgezögert werden. Gegebenenfalls in Absprache mit dem behandelnden Facharzt wird der Fusspuls genommen, die Tiefensensibilität geprüft, Pilzbefall und Schwielen werden bekämpft. Zum Behandlungsspektrum gehören ebenfalls korrigierende Eingriffe, wie das einsetzen künstlicher Nagelplatten.

Bei der Podologin kann aber auch eine professionelle, qualitativ hochwertige Fussbehandlung zu reinen Pflegezwecken in Anspruch genommen werden. Die Hornhautenfernung durch die Podologin erfolgt mittels Skalpell. Dadurch wird anders als beim Schleifen die Neubildung der Hornhaut an den Füssen vermieden. Viele Podologen verwenden Mosadal, weil sich dadurch die Schrunden besser entfernen lassen. Es bildet sich insgesamt weniger Hornhaut an den Füssen. Werden die Füsse darüber hinaus regelmässig mit der Mosadal Creme gepflegt, kann die Hornhautbildung sogar komplett ausbleiben. Die Mosadal Fusspflegeprodukte sind besonders hochwertig und führen effektiv zu erstklassigen Behandlungsergebnissen.

WELCHE PRODUKTE UND INSTRUMENTE WERDEN BEI DER MEDIZINISCHEN FUSSPFLEGE ANGEWENDET?

Medizinische Fusspfleger benutzen teilweise schneidende Instrumente, um Warzen, Hühneraugen oder eingewachsene Zehennägel zu entfernen beziehungsweise zu korrigieren.

Neben unterschiedlichen Scheren gehören Zangen, Feilen sowie elektrische Fräser und Sterilisationsgeräte zu den verwendeten Instrumenten. Tiefsitzende Objekte entfernt der medizinische Fusspfleger mit dem Skalpell. Die Pflegeprodukte von Mosadal wurden von Dermatologen und unabhängigen Instituten getestet und sind somit besonders hochwertig und leistungsstark.

Fachpersonal bei der medizinischen Fussbehandlung

Der Podologe ist in der Lage, erste Anzeichen chronischer Krankheiten wie Arteriosklerose frühzeitig zu erkennen. Podologen sind auf die Gesunderhaltung der Füsse spezialisiert und kooperieren mit medizinischen Fachkräften wie Dermatologen, Diabetologen oder Orthopäden. Die Ausbildung zum Podologen dauert zwei Jahre und ist staatlich anerkannt. Die Ausbildung beinhaltet die Anatomie sowie Physiologie der Füsse bei einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, die den gesamten Körper und die Umwelt mit einbezieht.

Was kostet die medizinische Fussbehandlung und wann ist sie empfehlenswert?

Bei bestimmten Fällen, beispielsweise bei Diabetes oder nach Weiterempfehlung durch den Facharzt, übernimmt die Krankenkasse die medizinische Fussbehandlung durch den Podologen. Podologische Behandlungen können demnach verschrieben werden.

Präventive Massnahmen ohne ärztliche Verschreibung belaufen sich preislich ähnlich der kosmetischen Behandlung. Die Erstuntersuchung kostet in der Regel zwischen 25€ und 35€, während Zusatzbehandlungen extra abgerechnet werden.

Bei Verfärbungen der Nägel, Hautrötungen, ungewöhnlichen Flecken oder Schmerzen ist eine medizinische Fussbehandlung empfehlenswert. In vielen Fällen empfiehlt der behandelnde Facharzt den Besuch eines Podologen.

 
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